vom 01.10.2010
Sperrfrist Gülleausbringung auf Ackerflächen bis 31.01.2011
Sperrfrist Gülleausbringung auf Grünlandflächen bis 31.01.2011
vom 03.09.2010
23. August bis 03. September: 1. Mittelstufe (2. Ausbildungsjahr)
06. September bis 17. September: 2. Mittelstufe (2. Ausbildungsjahr)
20. September bis 01. Oktober: Unterstufe (1. Ausbildungsjahr)
04.Oktober bis 29. Oktober: Oberstufe (3. Ausbildungsjahr)
Die ausführliche Übersicht finden sie auf unserer Seite Qualifizierung /Ausbildung FAS.
vom 24.08.2010
Anlässlich der Norla informiert unser Landesverband gemeinsam mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) in der Nähe vom Eingang Süd über die schonende Gewässerunterhaltung. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Maschinen und Geräte, die zur Gewässerpflege eingesetzt werden, an allen Messetagen im Praxiseinsatz zu erleben. Am 1. Messetag wird eine Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem schleswig-holsteinischen Gemeindetag veranstaltet, um den Verantwortlichen für die Gewässerpflege in den Kommunen und Vertretern der Gewässerverbände, die Auswirkungen der neuen Wasserrahmenrichtlinie zu erläutern.
Im zweijährigen Wechsel veranstalten wir anlässlich der Norla eine technische Vorführung zu wechselnden Themen, die sich aus den Arbeitsbereichen der Lohnunternehmer ergeben. Bisher wurden die Bereiche Grünffutter-Bergung, Knickpflege und Kommunalarbeiten im technischen Einsatz gezeigt. Als ein weiteres Betätigungsfeld der Lohnunternehmer sollen in diesem Jahr Maschinen zur Gewässerpflege und Drainage präsentiert werden. Diese Arbeiten werden in der Öffentlichkeit nur wenig wahrgenommen. Auswertungen haben ergeben, dass von ca. 30.000 km Fließgewässern in Schleswig-Holstein, über die Hälfte durch Lohnunternehmer gepflegt werden. Außerdem erhält die Gewässerpflege eine besondere Bedeutung durch die Ziele der EG-Wasser Rahmenrichtlinie (EG-WRRL).. Danach sollen alle Gewässer bis 2015 den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial erreichen. In den zurückliegenden Jahren hat eine zu häufige und intensive Unterhaltung der Gewässer die Lebensgemeinschaften stark geschädigt. Wenn Steine, Kies, Totholz und Pflanzen zu häufig aus den Gewässern entfernt werden, stellt sich eine monotone Sandsohle ein. Nur wenige Fließgewässerabschnitte erreichen daher heute einen guten ökologischen Zustand. Um die Ziele der EG-WRRL zu erreichen und diese mit der Sicherung des Wasserabflusses zu verknüpfen, ist die landesweite Einführung einer extensiveren Gewässerunterhaltung notwendig. Die Lohnunternehmer wollen daran mitwirken. Die Mitarbeiter werden entsprechend der neuen Rahmenbedingungen in Theorie und Praxis geschult. Die Technik wird auf die Belange einer schonenden Gewässerunterhaltung ausgerichtet. Auf einer großen Vorführfläche am Eingang Süd werden die Maschinen ansatzweise im praktischen Einsatz gezeigt. Neben dem Einsatz von Raupen- und Radbaggern, bestückt mit verschiedenen Mähkörben, werden Mitarbeiter z.B. die Funktion eines Mähbootes erläutern, mit der die so genannte „Stromstrichmahd" durchgeführt wird. Bei dieser Arbeit wird nicht über die gesamte Breite, sondern nur der Stromstrich (ca. 1/3 der Gewässerbreite) frei gemäht. Im Gewässer werden dadurch wieder unterschiedliche Strömungsbedingungen geschaffen und eine Sedimentsortierung im Bach erreicht. Wichtige Strukturen wie zum Beispiel Steine und Kies stehen dann den Fließgewässertieren wieder als Siedlungsgrund zur Verfügung.
Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume wird mit einem „Infomobil" in unmittelbarer Nähe zur Vorführfläche präsent sein. Hier erhalten interessierte Messebesucher ausführliche Information zu den Pflegekonzepten der schleswig-holsteinischen Gewässer.
Daneben werden wir als Verband über Fortbildungsmöglichkeiten und, wie in den Jahren zuvor, über die Ausbildung im Bereich der Lohnunternehmen informieren.
Premiere: Knick und Redder Kalender anlässlich der Norla
Als besonderen Bonbon werden wir als Premiere den, auf meine Anregung hin entstandenen, Knick und Redder Kalender zum Vorzugspreis veräußern. Neben ausgezeichneten Bildern der schleswig-holsteinischen Knicklandschaft sind in ihm u.a. allgemeine Informationen zu den Knicks, kulinarische Rezepte und Bauanleitungen für Flöten und Flitzbögen zu finden.
Übrigens, versehen mit einem Werbeaufdruck: "Mit Lohnunternehmer erfolgreich durch das Jahr 2011"auch ein schönes Präsent für treue Kunden (voraussichtliche Preis 15,- €).
Wir freuen uns auf ihren Besuch an Stand W2 in Block W auf dem NORLA-Gelände.
Eckard Reese - Geschäftsführer
vom 10.08.2010
Am 14.07.2010 wurden im Holsteinischen Haus in Nortorf nach 3 Jahren Ausbildungszeit und erfolgreicher Abschlussprüfung 19 Fachkräfte Agrarservice frei gesprochen. Dr. Vollmert überreichte als Bildungsbeauftragter die Urkunden der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.
Den kompletten Bericht finden Sie auf:
vom 13.07.2010
Zum 14. Lohnunternehmertag hat der Landesverband der Lohnunternehmer in den Kreis Ostholstein eingeladen. In den frühen Morgenstunden trafen sich neben den Lohnunternehmern aus allen Landesteilen, auch Gäste aus Verwaltungen, der Landmaschinen-Industrie und Handel auf dem Lohnbetrieb von Beate und Jörg Langbehn in Gosdorf. Nach einem reichhaltigen Frühstück, hießen Bürgermeister Duvenbeck aus der Gemeinde Riepsdorf und der Amtsvorsteher Klaus Winter alle Gäste herzlich willkommen. Präsident Walter Schütt zeigte sich in seinem Grußwort erfreut über die rege Beteiligung. Er betonte die Bedeutung dieses Tages, indem er auf interessante Besichtigungspunkte hinwies und das Gespräch zwischen den Beteiligten als einen wichtigen Bestandteil dieser Veranstaltung hervorhob. Der Präsident des Bundesverbandes der Lohnunternehmer, Klaus Pentzlin gab in seinem Grußwort wesentliche Informationen zur Fortbildung auf die Meisterprüfung im Beruf Fachkraft Agrarservice. Die entsprechende Prüfungsverordnung soll in diesem Jahr vom Gesetzgeber verabschiedet werden. Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Lohnunternehmer, nach einer qualifizierten Ausbildung, Führungskräfte für die Unternehmen aufzubauen, in Erfüllung.
Nach dem offiziellen Teil fuhren die Teilnehmer bei herrlichem Wetter mit 2 Bussen zur Insel Fehmarn. Durch die geführte Besichtigung erhielten alle einen ein Blick in die Geschichte der Insel, das Leben der Inselbewohner und die wirtschaftliche Entwicklung. Darunter auch eine interessante Darstellung über die Entstehung der Windpark Anlagen auf der Insel. Im Anschluss daran gab es einen Abstecher zum Lohnunternehmer von Schönfels in Puttgarden. Der Betriebsleiter Friedrich von Schönfels gab ausführliche Informationen über die Gründung seines Unternehmens und die Entwicklung mit all seinen Höhen und Tiefen. Dieses junge Unternehmen hat sich von einem landwirtschaftlichen Betrieb zum Entsorgungsfachbetrieb entwickelt mit dem Sparten Umwelt und Dienstleistungen, Hackschnitzel und Substrate. Über die Entsorgung hinaus bietet die Unternehmensgruppe weitere Dienstleistungen in den Bereichen Gehölzmanagement, Tiefbau und landwirtschaftliche Düngemittel an. Eindrucksvoll schilderte der Jungunternehmer wie mit Entschlossenheit und Flexibilität neue Aufgaben und Herausforderungen angepackt werden. Man hätte nach der erfrischenden Mittagspause noch länger zuhören können, doch der Zeitplan ließ dies nicht zu. Aus aktuellem Anlass gab es anschließend beim Infocenter in Burg Informationen zur festen Fehmarnbeltquerung. Mit Bild und Ton wird dem Betrachter die Bedeutung der Direktverbindung zwischen Skandinavien und Kontinentaleuropa vermittelt. Statt einer 45-minütigen Überfahrt mit der Fähre wird für die Fahrt mit dem Pkw über den Fehmarn Belt in Zukunft nur noch ca. eine Viertelstunde benötigt. Beim Schienengüterverkehr werden 160 km eingespart. Durch die Verbesserung der Infrastruktur und die Verkürzung der Reisezeit steigt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region am Fehmarnbelt. Zurzeit werden Vergleiche angestellt ob eine Tunnellösung oder Brückenlösung favorisiert werden soll.
Abkühlung im Wasser und Kaffee für die müden Geister gab es anschließend am Südstrand der Insel. Von dort führte uns die Reise zum Gut Görtz mit seinem interessanten Kunsthandwerkermarkt, der die Frauenherzen höher schlagen ließ. Am Ausgangspunkt der Reise angelangt, gab es genügend Zeit sich über den Betrieb von Beate und Jörg Langbehn zu informieren. Sie beschäftigen 6 Mitarbeiter und bilden 2 Auszubildende zur Fachkraft Agrarservice aus. Angeboten werden alle typischen Leistungen der Lohnunternehmer außer Rübeneinsaat, Pflügen und Mähdrusch. Weitere Dienstleistungen sind der Winterdienst für Kommunen, Seegras-Entsorgung in den nahe liegenden Ostseebädern, Baggerarbeiten und die Aufbereitung von Holz Hackschnitzel und deren Verkauf. Die ausgestellte Technik ergänzt durch Maschinen der Firma New Holland vermitteln eindrucksvoll das umfangreiche Dienstleistungsangebot für die Region.

Mit einem deftigen Abendessen und musikalischen Beitrag der Dithmarscher Gruppe „Landrock", darunter die gelungene Prämiere des Lohnunternehmerliedes „De Lohnünnernehmer vun nebenan", ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende. (zum Video auf www.lu-web.de)
Eckard Reese
Landesverband der Lohnunternehmer