vom 25.08.2009
Im Dienstleistungsbereich der Landwirtschaft werden die Aufträge immer komplexer. Bedingt durch den anhaltenden Strukturwandel vollzieht sich eine zunehmende Spezialisierung innerhalb der Landwirtschaft. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Landwirte, auch aus Kostengründen, Technik und Personal über den Lohnunternehmer beziehen. Zunehmend wird die Arbeit von der Aussaat bis hin zur Ernte beziehungsweise Futterkonservierung durch Lohnunternehmen erledigt. Die Vorteile liegen auf der Hand, statt teure eigene Mechanisierung bei geringer Auslastung der Maschine, lohnt sich der Zukauf von Dienstleistung für den landwirtschaftlichen Betrieb. Dadurch wird die Eigenkapitalquote verbessert und es steht permanent zeitgemäße und schlagkräftige Technik zur Verfügung.
Dazu zählen auch Spezial Dienstleistungen, die sich aus den Anforderungen in der Landwirtschaft ergeben. Wie zum Beispiel die Futtermittelhygiene, sie hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit und Zuwachsraten bei den Tieren. In diesem Zusammenhang müssen auch die Futtersilos in regelmäßigen Abständen gereinigt und desinfiziert werden. Lohnunternehmer bieten auch für diesen Bereich spezielle Lösungen. Darüber informiert der Lohnunternehmerverband am Informationsstand zwischen Landwirtschaftskammer Halle und Landfrauen Pavillon. Mit Hilfe eines Reinigungsroboters wird die Arbeit in einem 6 m hohen Futtersilo eindrucksvoll demonstriert. Dieses einzigartige Verfahren wurde von der DLG geprüft. Im Ergebnis wird diesem Verfahren eine sehr gute Reinigungs- und Desinfektionswirkung bescheinigt.
Gleichzeitig informiert der Verband über die Möglichkeit der Ausbildung in Lohnunternehmen. In diesem Jahr beginnen 33 Auszubildende die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice. Damit wird der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Bereich der Lohnunternehmen nicht gedeckt. Weitere Ausbildungsbetriebe und interessierte Jugendliche werden daher gesucht für diese vielseitige und interessante Ausbildung. Erfreulich ist die Meldung, dass bereits ab diesem Wintersemester mit der Fortbildung zum Agrarservice-Meister begonnen werden kann. Mit dieser Entwicklung im Bereich der Lohnunternehmen, leisten wir einen Beitrag zur Steigerung der Dienstleistungsqualität und letztendlich zur Erhöhung der Produktivität in der Landwirtschaft.
Weitere Informationen geben wir gerne am Informationsstand (Chemnitzer Straße/Block K / Stand 6).
Eckard Reese
Geschäftsführer
Tel.: 0171-5854445
vom 18.08.2009
1. Ausbildungsjahr/Unterstufe:
560 Std. insgesamt
14 Wochen je 40 U.Std./Woche
Mo., 21.09.09 – Mi., 04.11.09 = 4,5 Wochen (D)
Mo., 30.11.09 – Fr., 08.01.10 = 4,0 Wochen
Mo., 15.03.10 – Di., 27.04.10 = 4,5 Wochen
Mo., 07.06.10 – Fr., 11.06.10 = 1,0 Wochen (P)
2. Ausbildungsjahr/Mittelstufe:
440 Std. insgesamt
11 Wochen je 40 U.Std./Woche
Mo., 31.08.09 – Fr., 18.09.09 = 3,0 Wochen
Mi., 16.11.09 – Fr., 09.12.09 = 3,5 Wochen (D)
Mo., 01.02.10 – Mi.,24.02.10 = 3,5 Wochen
Mo., 14.06.10 – Fr., 18.06.10 = 1,0 Wochen (P)
3. Ausbildungsjahr/Oberstufe:
440 Std. insgesamt
11 Wochen je 40 U.Std./Woche
Mo., 26.10.09 – Fr., 13.11.09 = 3,0 Wochen
Mo., 11.01.10 – Fr., 29.01.10 = 3,0 Wochen
Mo., 15.02.10 – Fr., 12.03.10 = 4,0 Wochen (D)
Mo., 21.06.10 – Fr., 25.06.10 = 1,0 Wochen (P)
Klassenlehrer:
Unterstufe = Frank Engler
Mittelstufe = Sebastian Wulff
Oberstufe = Susanne Breiholz.
Lehrkräfte:
Dr. Brandt = Wirtschaft u. Politik
Boekhoff/Wulff/Stuck = EDV/Kommunikation
Neumann/Breiholz/
Lübbert zur Lage = Pflanzenproduktion
Engler = Agrarservice/Sport
Wulff/Göttsche = Arartechnik (Deula)
Drewes = Fachmathematik
Schmidt = Betriebsorganisation
Neumann = Englisch
vom 18.08.2009
Nach 4-jähriger Erprobungsphase und einem abschließenden Evaluierungsverfahren durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist die Ausbildungsverordnung zur Fachkraft Agrarservice am 23. Juli 2009 endgültig im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und hat damit die lange erwartete Rechtsicherheit erlangt. Damit wurde zugleich auch der Rahmen für die Fortbildung zum Agrarservicemeister geschaffen. Die Meisterverordnung soll bis zum Jahresende, spätestens bis Ende Januar 2010 vorliegt.
Vom BLU ist der Ablauf ist wie folgt geplant:
Interessenten melden sich bitte in unserer Geschäftsstelle.