Neuigkeiten im Verband

Abschlussprüfung Fachkraft Agrarservice

vom 22.07.2008

Am Ende ihrer Ausbildungszeit haben von den 19 Auszubildenden nur 14 die Zulassung zur Abschlussprüfung im Beruf Fachkraft Agrarservice erhalten. Fünf Auszubildende haben die Berichtsheftführung während der Ausbildung nicht so ernst genommen, so dass eine Zulassung zur Abschlussprüfung nicht erfolgen konnte.
Die Betriebe Andreas Ruge in Odderade und Friedrich Tüxen in Stoltebüll haben ihre Betriebe für die Abschlussprüfung entsprechend vorbereitet. Den Betrieben möchten wir an dieser Stelle herzlich dafür danken. Von der zuständigen Stelle hat Dr. Jürgen Vollmert routiniert die Prüfung organisiert, so dass auf beiden Betrieben ein reibungsloser und harmonischer Prüfungsverlauf gewährleistet war. Als Prüfungsausschussvorsitzende haben Walter Schütt und Jörg Langbehn die Prüfungskandidaten auf die Prüfungsbedingungen eingestimmt und damit, zumindest denjenigen die sich auf die Prüfung gut vorbereitet hatten, etwas an Nervosität genommen.
Für die Evaluierung der Ausbildungsverordnung hat sich Frau Krampe vom Bundesinstitut für Berufsbildung einen Überblick über die Ausbildung und Prüfungsbedingungen in Schleswig Holstein verschaffen können.
In vier Stationen wurden die Fertigkeiten und Kenntnisse der Prüfungskandidaten ermittelt.
So wurde im Bereich des Pflanzenbaus die Beurteilung von Futterbau- und Getreide- beständen sowie pflanzenbauliche Maßnahmen abgeprüft. In Pflanzebautechnik wird zum Beispiel das Abdrehen einer Drillmaschine, das Einstellen von Mineraldüngerstreuer und Pflanzenschutzspritze verlangt. Die Vorbereitung verschiedener Bodenbearbeitungs-Maschinen sowie Funktionsprüfungen aber auch praktische Arbeitsproben im Schweißen treiben den Prüfungskandidaten in der Regel nicht den Schweiß auf die Stirn. Wenn es aber darum geht im Prüfungsfach „Dienstleistungen“ potentiellen Kunden die Vorzüge einer neuen Verfahrenstechnik zu erklären oder einem Kunden die Vorzüge der Häckselkette im Vergleich zum Ladewagen zu erläutern, wurde vielen Prüfungskandidaten doch ein wenig flau im Magen.

Die gute Verpflegung in den Betrieben hat aber allen Beteiligten gut getan und ein Blumenstrauß als Dank   von den frisch gebackenen Gesellen hat am Ende den Prüfungsstress schnell   vergessen lassen.
Zur Freisprechungsfeier  in Nortorf hat Präsident Walter Schütt nach einem Grußwort die begehrten Gesellenbriefe überreichen können.

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