Neuigkeiten im Verband

Fachkraft Agrarservice- ein Beruf mit Zukunft

vom 16.12.2008

Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften wird in Zukunft eine noch größere Bedeutung erlangen. Betriebe, die heute ihre Fachkräfte für morgen selbst ausbilden, sind deshalb diesbezüglich klar im Vorteil.

Mittlerweile bilden in Schleswig-Holstein 43 Lohnunternehmen ihren Nachwuchs aus. In allen drei Ausbildungsjahren sind derzeit 75 junge Männer und zwei Frauen in der Ausbildung im Beruf Fachkraft Agrarservice.

In diesem Jahr haben sich 19 der Abschlussprüfung gestellt. Davon sind zwei wegen mangelhafter Berichtsheftführung nicht zur Prüfung zugelassen worden. 50 % der Teilnehmer haben mit der Note 3 und fast 30 % der Teilnehmer mit der Note 2 die Abschlussprüfung bestanden.

Drei Prüfungsteilnehmer haben mit hervorragenden Leistungen eine besondere Auszeichnung durch die Landwirtschaftskammer anlässlich der Meisterbrief-Verleihung in der Gartenbaufachschule in Ellerhop erhalten.

Unser Landesverband gratuliert zu dieser herausragenden Leistung folgenden Fachkräften und deren Ausbildungsbetrieben:

Bild Azubis

Jörn Reschke,Huje - Ausbildungsbetrieb Blunk GmbH, Rendswühren
Nicole Siemer,Hemmingstedt - Ausbildungsbetrieb Hans Thun GmbH, Oldenhütten
André Johannsen, Jevenstedt - Ausbildungsbetrieb Krabbenhöft

Norla 2008

vom 25.09.2008

Zum dritten Mal seit 2004 hat der Landesverband der Lohnunternehmer eine Technikvorführung auf der NORLA durchgeführt. In diesem Jahr wurde das Thema „Kommunalarbeiten“ mit den vielfältigen technischen Einsatzmöglichkeiten, die sich mit Lohnunternehmen für die Kommunen ergeben, dargestellt.

In Zusammenarbeit mit dem schleswig-holsteinischen Gemeindetag hat der Lohnunternehmerverband am ersten Messetag den geladenen, interessierten Kommunalvertretern in einem Vortrag die Einsatzmöglichkeiten und Einsparpotenziale für Kommunen aufgezeigt.
Anschließend folgte die erste von insgesamt 8 Maschinenvorführungen auf dem Messegelände, durch die herausgestellt wurde, wie vielfältig das Maschinenangebot der Lohnunternehmer in Schleswig-Holstein zum Nutzen der Kommunen ist.

In den zurückliegenden Jahren ist der kommunale Dienstleistungsbereich stetig gewachsen, weil auch die Kommunen erkannt haben, dass ein stundenweiser Einsatz von Spezialtechnik durch Lohnunternehmen wesentlich effektiver ist, als die Anschaffung eigener Maschine für wenige Einsatzstunden im Jahr.
Ähnlich wie in der Landwirtschaft wird es auch für die Kommunen, bei zunehmend begrenzten finanziellen Möglichkeiten, zukünftig immer wichtiger, eine ganzjährige Auslastung von Maschinen und Personal zu erreichen, um eine effiziente und wirtschaftliche Arbeitserledigung zu erreichen.

Während der von Eckard Reese moderierten Vorführung wurden den zahlreichen Zuschauern nicht nur Maschinen für die klassischen Bereiche wie Winterdienst, Knickpflege oder Gewässerpflege gezeigt, sondern es kamen auch Spezialmaschinen zum Einsatz, z. B. Stubbenfräse, Großschredder, Klärschlammausbringung, Grünflächenpflege, Drainagereinigung und eine Spezialmaschine zur Bankettpflege. Über 20 verschiedene Arbeitsbereiche wurden von den Mitgliedsbetrieben, unterstützt durch Fördermitglieder und die DEULA Rendsburg, in einer beeindruckenden Vorführung präsentiert. In den Gesprächen nach den Vorführungen am Infostand hörte man immer wieder: „Ich wusste gar nicht was Lohnunternehmer alles machen“

Ergänzende fachliche Beratung zum Thema Knickpflege gab es am Informationsstand der Lohnunternehmer durch Frau Brettschneider vom Landesamt für Natur und Umwelt. Ihre Informationen und Literatur zum Thema Gewässerpflege, Knick- und Gehölzpflege, auch im Bereich des Straßenbegleitgrüns waren sehr gefragt.

Auch die Informationen zum Ausbildugsberuf Fachkraft Agrarservice und die Listen mit möglichen Ausbildungsbetrieben waren bei den Jugendlichen heiß begehrt. Gerade die Vielfalt der Spezialmaschinen hat wieder gezeigt, dass eine fundierte Aus- und Fortbildung zukünftig immer wichtiger wird, um hoch qualifiziertes Fachpersonal für Lohnunternehmen zu erhalten.

Es wurden aber nicht nur Listen mit Ausbildungsbetrieben ausgegeben, auch die begehrten „Wer – macht – was“ Listen,in denen die Lohnunternehmer mit ihren Dienstleistungen dargestellt werden, waren wieder gefragt und wurden dieses Jahr erstmalig, mittels einer Umkreissuche um die gewünschte Postleitzahl und Auswahl der benötigten Dienstleistungen, individuell für die Interessenten ausgedruckt.

Für die Verbandsmitglieder ist der Infostand des Lohnunternehmerverbandes immer wieder ein beliebter Treffpunkt, um bei Kaffee und Kuchen mit den Verbanskollegen zu fachsimpeln und Erfahrungen auszutauschen. Für die tolle Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen beim Auf- und Abbau, für die fleißige Hilfe in der „Küche“ und am Infostand und natürlich für die hervorragende Maschinenpräsentation, bedanken wir uns auch im Namen des gesamten Präsidiums ganz herzlich!

Abschlussprüfung Fachkraft Agrarservice

vom 22.07.2008

Am Ende ihrer Ausbildungszeit haben von den 19 Auszubildenden nur 14 die Zulassung zur Abschlussprüfung im Beruf Fachkraft Agrarservice erhalten. Fünf Auszubildende haben die Berichtsheftführung während der Ausbildung nicht so ernst genommen, so dass eine Zulassung zur Abschlussprüfung nicht erfolgen konnte.
Die Betriebe Andreas Ruge in Odderade und Friedrich Tüxen in Stoltebüll haben ihre Betriebe für die Abschlussprüfung entsprechend vorbereitet. Den Betrieben möchten wir an dieser Stelle herzlich dafür danken. Von der zuständigen Stelle hat Dr. Jürgen Vollmert routiniert die Prüfung organisiert, so dass auf beiden Betrieben ein reibungsloser und harmonischer Prüfungsverlauf gewährleistet war. Als Prüfungsausschussvorsitzende haben Walter Schütt und Jörg Langbehn die Prüfungskandidaten auf die Prüfungsbedingungen eingestimmt und damit, zumindest denjenigen die sich auf die Prüfung gut vorbereitet hatten, etwas an Nervosität genommen.
Für die Evaluierung der Ausbildungsverordnung hat sich Frau Krampe vom Bundesinstitut für Berufsbildung einen Überblick über die Ausbildung und Prüfungsbedingungen in Schleswig Holstein verschaffen können.
In vier Stationen wurden die Fertigkeiten und Kenntnisse der Prüfungskandidaten ermittelt.
So wurde im Bereich des Pflanzenbaus die Beurteilung von Futterbau- und Getreide- beständen sowie pflanzenbauliche Maßnahmen abgeprüft. In Pflanzebautechnik wird zum Beispiel das Abdrehen einer Drillmaschine, das Einstellen von Mineraldüngerstreuer und Pflanzenschutzspritze verlangt. Die Vorbereitung verschiedener Bodenbearbeitungs-Maschinen sowie Funktionsprüfungen aber auch praktische Arbeitsproben im Schweißen treiben den Prüfungskandidaten in der Regel nicht den Schweiß auf die Stirn. Wenn es aber darum geht im Prüfungsfach „Dienstleistungen“ potentiellen Kunden die Vorzüge einer neuen Verfahrenstechnik zu erklären oder einem Kunden die Vorzüge der Häckselkette im Vergleich zum Ladewagen zu erläutern, wurde vielen Prüfungskandidaten doch ein wenig flau im Magen.

Die gute Verpflegung in den Betrieben hat aber allen Beteiligten gut getan und ein Blumenstrauß als Dank   von den frisch gebackenen Gesellen hat am Ende den Prüfungsstress schnell   vergessen lassen.
Zur Freisprechungsfeier  in Nortorf hat Präsident Walter Schütt nach einem Grußwort die begehrten Gesellenbriefe überreichen können.

Weitere Ausbildungsbetriebe gesucht!

vom 24.04.2008

Einstieg als Ausbildungsbetrieb noch unter vereinfachten Bedingungen möglich.

Noch ist der Einstieg als Ausbildungsbetrieb ohne großen Aufwand möglich, weil zurzeit die Ausbildereignungsverordnung (AEVO) vom Gesetzeber ausgesetzt ist.
Wenn die neue AEVO in Kraft tritt, erlangen Ausbilder erst nach einer mindestens 2-wöchigen Fortbildung mit anschließender Prüfung die Ausbildereignung.
Die Aussetzung der AEVO (bisheriger Stichtag 31.07.2008) wird um 1 Jahr verlängert und gilt dann für Ausbildungsverträge, die für den Ausbildungsbeginn im Ausbildungsjahr 2008 / 2009 abgeschlossen werden. Anschließend soll eine neue AEVO in Kraft treten.
Wir weisen darauf hin, dass Betriebe, die aufgrund dieser Aussetzung ohne Prüfung in die Ausbildung einsteigen konnten, künftig grundsätzlich einen Bestandsschutz erlangen.

Förderung von umweltfreundlichen LKW

vom 02.04.2008

Die KfW Förderbank bietet Kredite aus dem ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm zur Anschaffung emissionsarmer schwerer Nutzfahrzeuge an. Die ERP-Kredite sind durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) um bis zu 1,5 %-Punkte zusätzlich verbilligt. Alternativ können nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von 2550,- (Basissatz) bis zu maximal 4250.- EUR beantragt werden.
Gefördert wird die Anschaffung schwerer Nutzfahrzeuge ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, die ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und die bei der ersten verkehrsrechtlichen Zulassung in der Bundesrepublik Deutschland einen höheren als den aktuell geltenden Emissionsstandard erfüllen. Das sind derzeit die Schadstoffklassen EURO Vund EEV der der Klasse 1.
Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Kreditanträge (Programmnummer 226) können Interessierte über eine durchleitende Bank, Anträge für nicht rückzahlbare Zuschüsse (Programmnummer 426) direkt bei der KfW stellen

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